Unsere Leistungen im Überblick:

Funktionstherapie

Funktionstherapie

  • klinische Funktionsanalyse
  • manuelle Strukturanalyse
  • Schienentherapie


Leiden Sie unter Stress und knirschen oder pressen Sie Ihre Zähne deswegen sehr stark zusammen? Knackt oder reibt es in Ihrem Kiefergelenk? Haben Sie Muskelverspannungen in der Kau- bzw. Nackenmuskulatur? Sind Ihre Zähne stark abgekaut? - Eine Fehlfunktion Ihres Kauorgans könnte die Ursache dafür sein!

Die Erscheinungsbilder dieser Fehlfunktion (einer sog. Craniomandibulären Dysfunktion = CMD) sind sehr verschieden!
Mit der klinischen Funktionsanalyse und der manuellen Strukturanalyse kann man die verschiedenen Befunde einer CMD finden und eine Diagnose stellen.

In leichten Fällen kann eine einfache Knirscherschiene helfen.

In besonderen Fällen, z. B. wenn Ihre Zähne schon sehr lange fehlen und bisher nicht ersetzt wurden oder wenn Kronen zu niedrig sind, ist eine längerdauernde funktionelle Vorbehandlung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Orthopäden notwendig, um eine optimale Funktionalität Ihres Kauorgans wieder herzustellen. Sie erhalten eine CMD-Aufbissschiene. Dazu ist eine Vermessung des Oberkiefers und die Bestimmung der zentralen Lage des Unterkiefers medizinisch notwendig.

 

Parodontitis / Zahnfleischbehandlung

Parodontitistherapie


Die Parodontitis ist eine chronische Entzündungen des Zahnhalteapparates. Sie ist eine weitverbreitete Volkskrankheit, die leider häufig unerkannt bleibt und zur Schädigung des gesamten Organismus führen kann (Gefahr von Arteriosklerose und Herzinfarkt, schlecht einzustellender Diabetes). Bei der Parodontitis bewirken aggressive Bakterien oder funktionelle Fehlbelastungen einen Abbau des Kieferknochens, der unbehandelt bis zum Zahnverlust führt, oft begleitet von starkem Mundgeruch. Mit dem Parodontalen Screening-Index (PSI) wird Ihr persönliches Parodontitisrisiko ermittelt. Sollte bei Ihnen ein Verdacht auf Parodontitis vorliegen, sind nach einer Professionellen Zahnreinigung eine parodontale Befunderhebung und die Anfertigung von Röntgenbildern notwendig. 
Nach Auswertung dieser Befunde erfolgt eine individuelle Risikobestimmung und Ihr persönliches Behandlungsprogramm wird festgelegt.
 
Die Entfernung der Bakterien und der mit Bakterien besiedelten Beläge steht im Mittelpunkt der Parodontitistherapie. Die sogenannte Antiinfektiöse Therapie (AIT) erfolgt unter zahnärztlicher Lokalanästhesie mit speziellen Ultraschallinstrumenten, mit Handinstrumenten (Küretten). Nach Ausheilung des Zahnhalteapparates und Herstellung der Entzündungsfreiheit können über regenerative Maßnahmen (Schmelzmatrixproteine, etc.) verlorengegangene Parodontalgewebe teilweise erneuert werden. 
 
Zur Erhaltung des erzielten Therapieerfolgs ist im Anschluss eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung je nach Schwergrad und Progression der Parodontitis eine unterstützende Parodontaltherapie (UPT) im Abstand von 3-4 Monaten medizinisch notwendig.

Seit dem 01. Juli 2021 beteiligt sich die gesetzliche Krankenversicherung stärker an den Kosten der Parodontitis-Behandlung und der UPT. Wir beraten Sie dazu gerne. 
 
Zusätzlich zur häuslichen Mundhygiene empfehlen wir Ihnen das morgentliche Ölziehen und die Umstellung auf eine entzündungsarme Ernährung. Ernährungstipps bei Parodontitis finden Sie bei den NDR-Ernährungs-Docs!

Öl Ziehen Warum?

Viele wissenschaftliche Studien haben belegt, dass durch das Ölziehen Bakterien und Giftstoffe aus der Mundhöhle gebunden und ausgeschwemmt werden.  Die Mundhöhle ist Eintrittspforte für viele Mikroorganismen, also Bakterien und  Viren. Das Ölziehen hilft bei Zahnfleischerkrankungen, wie Gingivitis und Parodontitis, bei Karies aber auch bei Mundgeruch und Mundtrockenheit (z.B. bei Chemo- oder Strahlentherapie) und leichten Erkältungen und unterstützt den Heilungsverlauf.

Es mindert die Gesamtzahl der Mikroorganismen, die über den Mund in den gesamten Körper gelangen. Dadurch können auch Beschwerden anderer Erkrankungen gelindert werden z.B. Hauterkrankungen (Ekzeme, Akne, Neurodermitis) aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen oder Gelenkerkrankungen (Arthritis, Rheuma).

Welches Öl?

Prinzipiell ist egal, welches Öl man verwendet. Es sollte ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl sein, wie z.B. Sesamöl, Walnussöl, Schwarzkümmelöl oder das sehr angenehm schmeckende Kokosöl.

Wie ist es anzuwenden?

  • Morgens, auf nüchternen Magen
  • Noch vor dem Zähneputzen
  • Zuerst die Zungen reinigen
  • 1 Teelöffel Öl für 10-20 Minuten durch die Zähne ziehen und pressen
  • Im Anschluss das Öl NICHT herunterschlucken, sondern in ein Tuch ausspucken (sonst verstopft mit der Zeit den Abfluss)
  • Danach den Mund mit Wasser ausspülen und wie gewohnt die Zähne putzen

Die Zeit morgens ist ideal, weil man ohnehin morgens etwas mehr Zeit im Bad verbringt, z.B. unter der Dusche oder beim Frisieren vor dem Spiegel. Nebenbei kann man aber auch das Frühstück vorbereiten, um dann ausgewogen in den Tag zu starten. Nebenbei kann man das Öl zwischen den Zähnen hin und her bewegen, ohne morgens mehr Zeit zu investieren.

Es ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, Öl im Mund zu haben. Daher kann man die empfohlene Zeit etwas verringern und später von Tag zu Tag wieder etwas steigern.

Karies / Zahnrestauration

Kariesbehandlung: Infiltration, Füllungen und Inlays

In der modernen Kariestherapie bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten, die entstandenen Defekte zu behandeln. 

ICON-Infiltrationstechnik

Heute kann schon lange bevor „gebohrt“ werden muss etwas gegen Karies getan werden! Im Anfangsstadium der Karies lösen Bakterien durch Säure Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz. Das passiert ganz unbemerkt. Besonders anfällig dafür sind die Zahnzwischenräume, da sie schwierig zu reinigen sind. Auf Röntgenbildern, sog. Bissflügelaufnahmen, kann man erkennen, ob Ihre Zähne im Zahnzwischenraum von Kariesbakterien angegriffen wurden. Wenn nur der Zahnschmelz kariös ist, kann ohne den gefürchteten „Bohrer“ der Zahn behandelt werden. Dazu wird  über ein spezielles Foliensystem ein sehr dünnfließender Kunststoff (ICON von DMG) in den Zahnschmelz infiltriert. 

Kompositrestaurationen

Früher wurden "Löcher" mit Amalgam gefüllt. Heute stehen uns qualitativ anspruchsvollere und hochwertigere Füllungsmaterialien zur Verfügung. 
Kleine Defekte werden substanzschonend mit minimalinvasiven Methoden wie z.B. Ultraschallpräparation und Partikelstrahler (Air-Abrasivtechnik) eröffnet und dann direkt mit zahnfarbenen Kunststoffen (Kompositen) naturidentisch restauriert. 

Inlays

Bei größeren Defekten kann eine im Dental-Labor hergestellte passgenaue Füllung, ein sog. Inlay aus Keramik oder Gold in den Zahn eingefügt werden. Auf Grund der Präzision in der Herstellung und der Hochwertigkeit des Materials sind Inlays zwar kostenintensiver, jedoch ideal, wenn andere Materialien an ihre Grenzen stoßen. Inlays sind sehr langlebige Restaurationen.

Wir beraten Sie gerne über die für Ihren Zahn beste Therapie.

Zahnersatz

Zahnersatz

  • Individuelle Sanierungskonzepte für optimale Funktionalität
  • Teilkronen, Kronen und Brücken aus Vollkeramik
  • Implantatgetragener Zahnersatz 

 
Nach einer umfassenden Untersuchung und entsprechend Ihrer Wünsche erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam Ihren individuellen Behandlungsplan zum Ersatz fehlender Zähne. 
 
Entsprechend dem Wunsch vieler Patienten bieten wir Ihnen metallfreien vollkeramischen Zahnersatz an. Neben der natürlichen Ästhetik ist die gute Verträglichkeit der Vollkeramik ein großer Vorteil. Dank der hohen Festigkeit des Werkstoffes Zirkonoxid ist es jetzt auch möglich, mehrere fehlende Zähne mit großen vollkeramischen Brücken zu ersetzen. 
 
Anhand von Modellen und Fotos beraten wir Sie gerne über implantatgetragenen Zahnersatz sowie über verschiedene Arten von herausnehmbarem Zahnersatz wie z.B. teleskopierende Brücken oder individualisierte Totalprothesen.

 

Kinderbehandlung

Kinderbehandlung

 
Von Anfang an alles richtig machen:

Prophylaxe vom ersten Zahn an - das ist bei uns wörtlich zu nehmen, denn der Grundstein für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch wird bereits in den ersten Lebensjahren gelegt. Wir bieten eine auf verschiedene Altersgruppen abgestufte Kinderprophylaxe an.

Karies und Parodontose sind Infektionskrankheiten, deren Erreger mit dem Speichel übertragen werden. Damit sich Ihr Baby nicht bei Ihnen infiziert, sollten Sie als Eltern schon in der Schwangerschaft zur Vorsorgeuntersuchung und Professionellen Zahnreinigung kommen. 

Sobald bei Ihrem Kind der erste Zahn zu sehen ist (6. - 9. Monat), gibt es die Möglichkeit einer Vorsorgeuntersuchung, ähnlich der U-Untersuchungen beim Kinderarzt. Sie wird im Kinderzahnpassdokumentiert. Bei diesem Termin zeigen wir Ihnen gerne, wie Sie die kleinen Milchzähne richtig pflegen und beraten Sie über die richtige Anwendung von Fluoriden sowie über zahngesunde Ernährung. Von diesem Zeitpunkt an überprüfen wir halbjährlich die Mundgesundheit Ihres Kindes und gewöhnen Ihr Kind an die Behandlungssituation. So können Erkrankungen und Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Sobald Ihr Kind angstfrei selber auf dem Behandlungsstuhl sitzen kann, gibt es die Möglichkeit unser Kinderprophylaxe-Konzept zu nutzen. Ab dem 6. Lebensjahr übernimmt die gesetzliche Krankenkasse dafür die Kosten.

Sollte Ihr Kind schon an Karies erkrankt sein, wird es bei uns altersgerecht an die Behandlung herangeführt und die einzelnen Behandlungsschritte werden kindgerecht erklärt.

Kleine Kariesstellen werden mit zahnfarbenen Kunststoffen gefüllt. Sollte ein Milchzahn aber schon ein größeres Loch haben, wird eine Kinderkrone (vorgefertigte Stahlkrone)  eingesetzt. Wir nutzen die sogenannte „Halltechnik“, bei der keine Kariesentfernung, keine Lokalanästhesie und keine Präparation notwendig sind sondern die Krone einfach über den Zahn gezogen und festgeklebt wird. Eltern, Kinder und Behandler favorisieren diese Methode. Sie ist daher besonders für ängstliche Kinder geeignet.

Vorsorge/Zahngesundheit

Vorsorge / Zahngesundheit

  • Individuelle alters- und krankheitsbezogene Vorsorge und Recallprogramme
  • Professionelle Zahnreinigung
  • Fissurenversiegelung
  • Prophylaxeshop 

 
So bleiben Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch gesund:

Die Vorsorgebehandlung (Prophylaxe) ist ein Schwerpunkt der Praxis Dr. Wilke denn Vorbeugen ist besser als Reparieren. Der Bedarf an Prophylaxe ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wir bieten Ihnen individuelle, alters- und krankheitsbezogene Vorsorgebehandlungen in optimalen Zeitabständen für Schwangere, Babies, Kleinkinder, Schüler, Jugendliche, Erwachsene und Senioren an. 
 
Bei der Professionellen Zahnreinigung (PZR) werden Ihre Zähne, eventuell vorhandene Implantate und die Zahnzwischenräume mit verschiedenen Geräten (z. B. auch Pulverstrahlgeräte) bis in den kleinsten Winkel gründlich gereinigt, so dass sie sauber und glatt werden. Krankheitserregende Bakterien finden danach kaum noch Flächen um sich anzulagern. Abschließend werden Ihre Zähne mit einem Fluoridlack beschichtet um sie widerstandsfähiger gegen Säuren zu machen. Durch die regelmäßige professionelle Zahnreinigung erhalten Sie eine optimale Sauberkeit und Gesundheit in Ihrem Mund und können so Ihr Risiko für Karies und Zahnfleischerkrankungen minimieren. 
 
Die Fissurenversiegelung ist eine Möglichkeit, um die tiefen Rillen auf der Kaufläche des Zahnes (die Fissuren) vor Bakterienbelägen zu schützen. Dazu wird nach gründlicher Reinigung der Kaufläche mit dem Pulverstrahler ein dünnfließender Kunststoff aufgetragen und mit Licht gehärtet. 
 
Es gibt eine Vielzahl von Zahnbürsten und Mundhygieneartikeln auf dem Markt. Sie erfahren bei uns, was für Sie wirklich wichtig und nützlich ist, um Ihre häusliche Mundhygiene zu perfektionieren. Im Prophylaxe-Shop haben Sie die Möglichkeit sich über verschiedenen Zahnpflegeartikel beraten zu lassen und diese zu erwerben.

Digitales Röntgen

Digitales Röntgen

  •  90% Strahlenreduktion
  • Umweltfreundlich 

 
Zur Diagnostik werden bei uns Röntgenstrahlen eingesetzt. Anders als früher benutzen wir keine Filme mehr, die zeitaufwendig chemisch entwickelt werden mussten, sondern nutzen die Vorteile der digitalen Technik. Das bedeutet für Sie geringere Strahlenbelastung (ca. 90% Reduktion) und sofortige Verfügbarkeit des Bildes am Behandlungsmonitor. Es gibt ein Panorama- Röntgengerät für größe Übersichtsaufnahmen und ein Gerät für intraorale Kleinbilder.